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Informationswirtschaft in Karlsruhe besteht zu 40% aus Informatik 40% Wirtschaft und 20% Jura

Zu den einzelnen Fächern:

Mathematik 1 & 2

In Mathe 1 dreht es sich größtenteils um Lineare Algebra, aber auch Mengenlehre und Kongruenzrechnung werden tangiert.

In Mathe 2 geht es um Analysis (Folgen, Reihen, Integration, Taylor…)

Man muss in jedem Semester wöchentlich Übungen abliefern, das Niveau der Übungsblätter ist ziemlich hoch, teilweise dauert es einen ganzen Tag, diese zu lösen. Die Übungen sind aber eine wirklich gute Übung, für die Klausur habe ich nur damit gelernt.

Man schreibt _nur eine_ Klausur in Mathe, diese behandelt Themen aus beiden Semestern, dies hat Vor- wie Nachteile, Nachteil ist natürlich, dass man wirklich viel für die Klausur lernen muss. Der Vorteil ist, dass die Klausur ziemlich leicht ist, wenn man den Stoff beherrscht, es kamen keine Beweise dran, sondern nur rechnen.

Informatik I (Gibt es mitlerweile nicht mehr, es wurde aufgeteilt in Theorie und Praxis)

In Informatik I lernt man die Grundlagen der Informatik kennen, die Klausur ist _sehr_ einfach, wenn man die Übungsblätter mitmacht kann man eigentlich nicht durchfallen.

Themen sind unter anderem, Graphentheorie, Formale Sprachen (Chomsky Hierarchien), einfache Algorithmen, Automatentheorie, UML

Informatik II (Wurde mitlerweile auch abgeschafft und wie Info I in Theorie und Praxis aufgeteilt)

Informatik II heisst eigentlich „Algorithmen und Datenstrukturen“ und ist, meiner Meinung nach, die interessanteste reine Informatik Vorlesung. Man lernt das richtige Entwerfen und effiziente Programmieren von Algorithmen. Es geht los mit dem Entwerfen von Algorithmen mittels UML, danach kamen Aufwandsanalysen (O-Notation, Ammortisierte Analyse, Mastertheorem), außerdem lernt man viele Entwurfsmethoden (deterministischer vs. randomisierter Algorithmus) und noch mehr Algorithmen kennen. In Informatik II wird auch die Graphentheorie vertieft.

Die Themen an sich sind größtenteils nicht schwer aber es ist wirklich eine Menge und man sollte sich schon mindestens 10 Tage zum lernen einplanen, wenn man keine Ahnung hat noch mehr.

Informatik III (Info III wird dieses Semester zum letzten mal gelesen)

Der Name der Info III Vorlesung lautet „Theoretische“ Informatik, und der Name ist auch Programm. Man muss viele Formale Beweise führen, was mir persönlich nicht so liegt. Hier erfährt man was hinter dem, was man in den ersten beiden Semestern gelernt hat, welche Gedanken dahinter stecken usw. Zur Klausur kann ich noch nichts sagen, weil ich sie noch nicht geschrieben habe.

Angewandte Informatik 1

AI1 besucht man mit den WiWis aus dem Hauptstudium.

Hier geht es nur um Beschreibungslogiken, UML, Petrinetze, es ist sehr leicht und totlangweilig, ich war nicht einmal in der Vorlesung (von der allerersten abgesehen) und habe nur 2 der in der Übung behandelten Aufgaben nicht auf Anhieb lösen können. Zur Klausur kann ich noch nichts sagen, da ich sie noch nicht geschrieben habe.

VWL

Eine Wirklich geniale Vorlesung mit einem sehr motivierten Proffessor (Puppe). Die Klausur war bei uns noch relativ einfach, man musste nur rechnen. Mitlerweile wurde das Niveau Kräftig angezogen, und man muss formale Beweise führen und wöchentlich ein Übungsblatt abgeben, was bei uns noch nicht nötig war. Es gibt eine Probeklausur, die einem beim Bestehen einen 0.3 Bonus auf die Hauptklausur gibt. Eine der wenigen Vorlesungen, die man wirklich besuchen sollte.

ReWe

Rechnungswesen Beim Dr. Burdelski ist auch eine Vorlesung die man nicht verpassen sollten, nicht etwa, weil dort etwas wichtiges behandelt wird, ohne dass man die Klausur nicht bestehen kann, sondern weil sie sehr unterhaltsam ist. Burdelski stellt jährlich einen Preis aus, für den schönsten Flieger, der im Audimax geworfen wird. Die Klausur ist nichts unmachbares, das Skript kann man getrost in die Ecke pfeffern, es reicht vollkommen aus, die letzten 10 Klausuren durchzurechnen, weil sich die Aufgaben sehr oft wiederholen. Wenn man dies getan hat, hat man schon 70% der eigenen Klausur gerechnet. Hinzuzufügen ist auch, dass die Klausur für InWis nur eine Scheinklausur ist. Das bedeutet, dass man sie nur bestehen muss, die Note hat keine Auswirkungen auf die Modul- oder Bachelornote.

EIW

Einführung in die Informationswirtschaft – die erste richtige BWL Vorlesung, man lernt die Grundlagen des Marketing und ein paar andere Sachen kennen. Für die Klausur sollte man am besten das Skript auswendig lernen. Man kann sich zwei Boni ergattern, einen bei jedem Professor. Bei Andreas Geyer Schulz muss man eine Präsenation halten und kann bis zu 10 Bonuspunkte für seinen Teil der Klausur bekommen. Bei Weinhardt muss man 3 Übungen abliefern und per mail an seinen HiWi schicken, wenn man genügend Punkte sammelt, kriegt man einen 0.3 Bonus auf die Endnote.

BWL C

Es gibt drei Themenbereiche

-Marketing

-Finance

-Controlling

Für die Klausur gilt das selbe, wie für jede andere BWL-Klausur: man darf das Skript auswendiglernen.

Statistik 1

In Statistik 1 geht es um Deskriptive (beschreibende) Statistik und einen Einstieg in Wahrscheinlichkeitstheorie.

Die Klausur war wirklich nicht ohne, normalerweise reichte es vollkommen aus, die alten Klausuren zu rechnen, es ging zu einem großen Teil nur darum schnell rechnen zu können. Da wir aber einen neuen, experementierfreudigen Übungsleiter hatten, war unsere Klausur mit den vorangegangenen absolut nicht vergleichbar (Sehr formal) und hatte weder groß mit den Übungsblättern noch mit den alten Klausuren etwas gemeinsam. In der Nachklausur (an der ich das zweifelhafte Vergnügen hatte teilnehmen zu dürfen) wurde das ganze dann auf die Spitze getrieben, am ende musste sie so weit herunter gesetzt werden, dass man schon mit 20 von 97 Punkten bestehen konnte und trotzdem fielen immer noch 50% der Teilnehmer durch. Ich war mit meinen 32.5 Punkten sogar im besten drittel 😉

Statistik 2

Hier wird Die Wahrscheinlichkeitstheorie fortgeführt, das zweite Teilgebiet ist Induktive (schließende Statistik). Die Klausur soll zu den schwersten im ganzen Grundstudium gehören, und meine Erfahrung aus dem Übungsbetrieb bestetigt dies.

BGB für Anfänger

Einführung in Recht – man kann die Vorlesung getrost schwänzen in der Übung (Die ist aber Pflicht!!!) lernt man viel mehr, die Klausur gehört zu den eher einfachen.

BGB für Fortgeschrittene

Hier wird BGB für Anfänger fortgeführt, es gibt keine Klausur am Ende des Semesters, abgefragt wird es erst in der Privatrechtlichen Übung im vierten Semester. Ich bin nie hingegangen, es wird von dem selben Dozenten wie BGB für Anfänger gehalten, dem ich leider nicht zuhören kann, da er sehr gerne sehr lange abschweift.

Handels und Gesellschaftsrecht

Siehe BGB für Fortgeschrittene

Öffentliches Recht 1

Wie der Name schon sagt geht es ums Öffentliche Recht, die Vorlesung ist sehr interessant, am Ende des Semesters gibt es keine Klausur, sie wird erst am ende des Vierten Semesters geschrieben, man schreibt also Öffentliches Recht 1 und 2 zusammen.

Ausserdem gibt es noch die folgenden Fächer im vierten Semester, zu denen ich leider noch nichts sagen kann:

Angewandte Informatik 2

Technische Informatik 2 (Nein, es gibt kein TI 1)

BWL B

Öffentliches Recht 2

Privatrechtliche Übung (Man schreibt 5 Klausuren, während der Vorlesungszeit, über BGB und HGB, 2 davon muss man bestehen)

Alex: Bachelor Informationswirtschaft am KIT