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Abizeit:

  • Abi-Note?                  1.0
  • Abi-Jahrgang?          2005

Wie empfand man das Abitur an sich?

War gut machbar. Je nach eigenen Ansprüchen halt mehr oder weniger Arbeitsaufwand. Ich selber hab aufs Abi eher net so extrem gelernt, jedoch halt während der Schulzeit mehr oder weniger konsequent gearbeitet. Direkt vor dem Abi dann nochmal die wichtigsten Sachen angeschaut. Jedoch immer alleine gelernt, weil ich das eigentlich als effektiver für mich hielt.

Unter den anderen Abiturienten gabs einige, die Panik hatten und kurzfristig extrem gelernt haben, andere habens hingegen eher locker genommen und kaum was gemacht. Hängt halt auch viel vom eigenen Ziel ab, das man sich selber gesteckt hat.

Prä-Abiturialzeit:

Was genau kam nach dem Abitur?

Da ich weder zum Bund noch Zivi machen musste, hab ich nach ein paar Wochen Faulenzen das sog. Grundpraktikum gemacht (10 Wochen), das für den Studiengang E-Technik an der Uni KA vorgeschrieben war (für den Diplomstudiengang). War eine interessante, aber durchaus anstrengende Zeit, die für das Studium ansich zwar eher weniger gebracht hat, aber trotzdem einen ersten Einblick in ein größeres Unternehmen geliefert hat.

Auch wenn solch ein Praktikum nicht immer vorgeschrieben ist, ist es denk ich eine sinnvolle Sache, um sich entweder über eine Studienrichtung klar zu werden, ob sie für einen infrage kommt oder nicht, oder um schon etwas „Praxis-Luft“ zu schnuppern. Viel hängt auch dann davon ab, in was für eine Abteilung bzw. zu was für einem Verantwortlichen man kommt, ob es eher eine ruhige, lockere Zeit ist oder doch eher anstrengend.

Insbesondere wenn man weder Bund noch Zivi machen muss und somit den anderen sozusagen um ein Jahr voraus ist, ist aber durchaus eine längere Erholungsphase oder ein Auslandsaufenthalt nicht das schlechteste. Einerseits, um sich über die richtige Wahl klar zu werden, andererseits um einfach eine andere, neue Welt kennen zu lernen. Ausserdem machen sich Praktika und Auslandsaufenthalte in aller Regel sehr positiv für spätere Bewerbungen…

Wie bin ich auf meinen Studiengang gekommen?

Ich hatte mich eigentlich schon lange für Mathematik und Physik interessiert und in der Schule fielen mir diese Fächer auch nicht schwer, sodass ich dadurch auch in keinster Weise abgeschreckt worden wäre. Physik als Studienrichtung konnte ich mir jedoch nicht richtig vorstellen (wieso auch immer), Maschinenbau kam für mich immer etwas altmodisch rüber und so bin ich dann bei der Elektrotechnik gelandet.

Die Beratung beim Arbeitsamt hatte da auch keine größeren Einwände dagegen, als sie die Zeugnisse gesehen haben – zumal auch die Arbeitsmarktsituation in den Ingenieurberufen relativ gut aussah. (Auf dieses komische Beratungscomputer-Terminal im Arbeitsamt darf man aber nichts geben. Danach müsste ich Kosmetiker oder sowas werden….das kann man sich also getrost sparen und lieber gleich einen Beratungstermin ausmachen).

Als das Fach feststand, war die Wahl der Universität (Fachhochschule oä kam nie infrage) auch schnell entschieden. Einerseits aufgrund der räumlichen Nähe ( was jedoch im Nachhinein eigentlich kein Grund sein sollte) und andererseits aufgrund allgemein guter Ergebnisse bei diversen Hochschulführern.

Jedoch muss ich auch sagen, dass ich kurz vor Ende der Bewerbungsfrist mich zusätzlich noch für Zahnmedizin beworben habe, was mich eigentlich auch sehr interessierte, was ich dann aber aufgrund der Tatsache, dass ich in der Oberstufe kein Biologie mehr hatte und insbesondere der zu dem Zeitpunkt aktuellen Diskussion um das Gesundheitswesen und der damit verbundenen Berufsaussichten in med. Berufen wieder verworfen habe.

Mein Studiengang = DER Studiengang?

Da der Diplomstudiengang Elektrotechnik an der Uni Karlsruhe so ausgelegt ist, dass man zunächst ein breit gefächertes Grundlagenwissen vermittelt bekommt und sich erst im Hauptstudium für eine von 20 Modell-Vertiefungsrichtungen entscheiden muss, hat man die Möglichkeit SEINE Richtung in aller Ruhe zu finden. Das führt dann auch dazu, dass man eine breite Möglichkeit an Einsatzgebieten hat. Von der Entwicklung in den einzelnen Teilgebieten über eine Lehrtätigkeit an einer Uni bis hin zur Unternehmensberatung. Grund ist auch einfach der, dass man insbesondere die Herangehensweise an Probleme und das Lösen dieser vermittelt bekommt und nicht nur die sture Theorie.

FH, BA, Uni, PH oder doch lieber Private?

Ich bin auf eine Uni gegangen, weil ich dort die bestmögliche Ausbildung für mich gesehen habe. Andere Formen wie BA oder FH kamen für mich eigentlich nie infrage. Für mich hatte das immer den Eindruck von einem „Sparstudium“ ohne jemandem zu nahe treten zu wollen…

Mir war klar, dass es dort mit Abstand am theoretischsten ist und auch die Tatsache, dass man für sein Studium selbst verantwortlich ist und niemand auf Anwesenheit etc kontrolliert, was eine Menge Eigenverantwortung mit sich bringt, hat sich bewahrheitet.

Jetzt geht’s los?

Es gab zwar offiziell einen NC, der jedoch nicht angewendet wurde, sodass jeder Bewerber auch einen Studienplatz bekam. Das Praktikum, das ich gemacht habe, war zwar vorgeschrieben, jedoch nicht Zulassungsvoraussetzung, sodass man dieses auch theoretisch während dem Studium machen könnte. Die O-Phase war daher sinnvoll, als dass man den Campus und die Uni samt Umgebung kennenlernen konnte. Zudem wurden einige hilfreiche Tipps zu Vorlesungsplanung etc gegeben.

Voll im Studium:

Wie ist die allgemeine Hochschulsituation?

Insgesamt bin ich mit der Situation absolut zufrieden. Natürlich gibt es hier und dort mal Vorlesungen, die weniger gut sind, aber insgesamt sind die Vorlesungen, Hörsäle und die Betreuung durchweg gut.

Auch die Arbeit der Fachschaft ist erwähnenswert: Insbesondere der Klausurenverkauf und allgemeine Tipps helfen sehr. Sowohl für das Studium an sich, als auch insbesondere in der Prüfungsvorbereitung.

Was sind deine Fächer?

Der Schwerpunkt der Uni Karlsruhe liegt ganz klar auf den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik.

In wiefern die Klausurenphase Stress bedeutet, hängt ganz klar von den eigenen Ansprüchen und von der Mitarbeit während dem Semester ab. Dadurch kann sie recht angenehm verlaufen, aber auch für andere, denen das Bestehen allein nicht ausreichend ist, zu einer ziemlich anstrengenden Zeit werden, in der man für gute Noten auch relativ hart arbeiten muss.

Prüfungen waren zu allen Fächern schriftlich abzulegen. Mit Ausnahme zweier Vorlesungen waren dies alles benotete Prüfungen, sprich sie zählen für die (Vor-)Diploms- bzw Bachelor/Master-Note.

Die Prüfungen sind in aller Regel recht anspruchsvoll, aber zumeist mit mehr oder weniger Aufwand auf alle Fälle bestehbar 😉

folgende Angabe über die Vorlesungen bezieht sich auf den Dimplostudiengang. Es kann also zu namentlichen, inhaltlichen und prüfungstechnischen Änderungen kommen!

1. Sem.:

  • Höhere Mathematik1:
    Es werden die grundlegenden mathematischen Dinge eingeführt, die man für das weitere Studium benötigt. Prüfung erfolgt nach dem 2. Sem. zusammen mit HM2. Von den Übungsblättern sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wichtig ist einfach, „am Ball zu bleiben“
  • Digitaltechnik:
    Erste Einführung in die Informations- und Digitaltechnik, die recht interessant ist, wenn man davon noch nichts gehört hat. Die Prüfung ist sehr umfangreich, was jedoch bei der Benotung stark berücksichtigt wird. Somit ist es durchaus ratsam, sich auf einige Schwerpunkte zu konzentrieren, sodass der Lernaufwand auch deutlich sinkt.
  • Experimentalphysik1:
    Sehr interessante Vorlesung, in der die Theorie, die zum Großteil aus der Oberstufe bekannt ist, mit Experimenten aufgepeppt ist. Übungsblätter sind zum Teil recht kompliziert, spiegeln aber auch die Anforderungen in der Prüfung wider, die am Ende des 2. Sem. zusammen mit ExPhysik2 erfolgt.
  • Programmieren mit Java: Hier lernt man die Grundlagen der Programmierung und der Konzepte, die dahinter stecken. (Unbenotete) Prüfung ist mit ein wenig Übung gut machbar.

2. Sem.:

  • HM2: Fortsetzung von HM1.
    Ähnlich schwere Übungsblätter. Die Prüfung ist jedoch mit etwas Übung gut zu bestehen, da hier alle Hilfsmittel(alte Übungen, Klausuren, Bücher, Skripte etc) erlaubt sind. Daran kann man sich zumeist entlanghangeln, auch wenn man sonst nicht viel verstanden hat.
  • ExPhysik2:
    Fortsetzung von ExPhysik2. Hier werden die physikalischen Grundlagen weiter vermittelt und finden ihren ABschluss in der Quantenmechanik. Die Prüfung ist nicht ganz eibfach, jedoch sind die alten Klausuren eine sehr gute Vorbereitung für ein erfolgreiches Abschliessen. Hier ist ein deutlicher Lernaufwand insbesondere für die, die nicht so sehr auf Physik stehn, angebracht und auch sehr notwendig.
  • Mikrorechnertechnik:
    Vorlesung soll eine Einführung in die Mikrorechnertechnik darstellen. Vieles hat man bereits in DT gehört und ist nicht wirklich interessant. Zudem hat die Vorlesung nicht allzu viel mit Übung und Prüfung zu tun. Für das Bestehen der Prüfung reicht es nahezu vollkommen, alte Prüfungen zu rechnen. Aber trotzdem sollte man den Zeitaufwand nicht unterschätzen – insbesondere, wenn man eine gute Note anstrebt.
  • Lineare elektr. Netze:
    Oft einschläfernde Vorlesung, trotz der Wichtigkeit des SToffes. im weiteren Studium wird immer wieder auf die hier vermittelten Grundlagen zurückgegriffen: passive und aktive Schaltungen, Übertragunsverhalten, Transformatoren etc. Konsequentes Mitarbeiten stellt einen wichtigen Teil für die Vorbereitung dar – auch wenn das nicht immer leicht fällt. Auch hier ist einige Arbeit in der direkten Vorbereitungsphase durchaus sinnvoll 😉

3. Sem.:

  • HM3: Fortsetzung von HM.
    Hier wird die Funktionentheorie behandelt, welche immer wieder im weiteren Studium auftaucht. Da auch hier alle Hilfsmittel erlaubt waren, ist die Prüfung gut zu bestehen. Zur Vorbereitung dienen wie immer die alten Klausuren.
  • Felder und Wellen:
    Hier wird viel auf die mathem. Grundlagen zurückgegriffen: Insbesondere die Integralrechnung wird hier bis zum Äussersten ausgereizt 😉 Ist nicht jedemanns Sache, aber trotzdem ziemlich interessant. Weitere Themen neben der Entstehung und Ausbreitung von Feldern und Wellen sind die Wellenleiter. Viel Rechnen und Üben ist sinnvoll, um erfolgreich zu sein. Schnelles Rechnen ist hier das A und O.
  • Wahrscheinlichkeitstheorie:
    Auch hier ist die Mathe der wesentliche Bestandteil. Die Dinge werden zwar zumeist nur sehr oberflächlich abgehandelt aber das reicht eigentlich auch 😉 Insbesondere aufgrund des Tempos ist es gut, zuhause nachzuarbeiten, So spart man sich  deutlich Arbeit direkt vor der Prüfung. Diese ist recht unterschiedlich in den Anforderungen. Es gibt auf alle Fälle leichtere Prüfungen und da der Stoff nicht gerade mitreissend ist, fällt das Lernen nicht immer leicht…
  • Elektronische Schaltungen:
    Unterhaltsame Vorlesung, die die Schaltungstechnischen Grundlagen weiter vertieft und daher hier und dort zu Wiederholungen neigt. Trotzdem hoher AUfwand auch während des Semesters, da zum Teil Übungen eingesammelt und benotet werden. Neben analogen werden auch digitale Schaltungen behandelt. Um auch hier den AUfwand vor der Prüfung gering zu halten, ist konsequentes Nachvollziehen sinnvoll.

4. Sem.:

  • Festkörperelektronik:
    Einführung in die Modelle der Quantenmechanik und erster Einblick in ihre Andwendungen: p-n- Übergang. Interessant für all diejenigen, die sich eher der Physik zuschreiben. Die Prüfung ist recht anspruchsvoll und sollte daher nicht unterschätzt werden. Mit genügend Rechenpraxis und dem grundlegenden Verständnis der dahinterstehenden Ideen aber durchaus gut zu bestehen.
  • Informatik:
    Sehr abstrakte Vorlesung, was sich auch in der geringen Besucherzahl widerspiegelt. Auch die Übung ist nicht gerade optimal für die Vorbereitung auf die Prüfung. Hier sind die Tutorien durchaus empfehlenswert. Trotzdem sollte man das Skript kennen. Die Prüfung ansich ist teilweise recht leicht, teilweise jedoch auch durchaus anspruchsvoll. Da Hilfsmittel erlaubt sind, kann man hier schon einiges im Voraus erledigen…
  • Bussysteme und Protokolle:
    Teils viel Wiederholung von DT und MRT Stoff. Nicht immer interessant. Da die Prüfung unbenotet ist ( Schein) hält sich der nötige Lernaufwand zum Bestehen in Grenzen.
  • Intregaltransformationen:
    Einer der „Genickbrecher“ im Grundstudium. Sehr mathematiklastig und komplex. Man sollte keine ANgst vor Integrarechnung und Systemanalyse haben. Sehr hoher AUfwand ist empfehlenswert um der Nachprüfung aus dem Weg zu gehen!
  • El.techn. Grundparktikum:
    Wöchentlich durchgeführtes Praktikum/Labor, an dessen Ende eine kurze mündliche Prüfung steht. Wenn man die Versuche konsequent bearbeitet hat und die wesentlichen Dinge verstanden hat, ist die Prüfung recht locker ( hängt jedoch auch vom Prüfer ab)

Hauptstudium (Kernfächer):

5. Sem.:

  • Messtechnik:
    Doch recht interessanter Stoff wird weniger interessant vermittelt. Mit einigen Grundkenntnissen aus WT und IT ist die Vorlesung auch aufgrund der selbst zu gestaltenden Formelsammlung gut zu bestehen.
  • Signale und Systeme:
    Hier wird der System und Signal-Begriff weiter vertieft und verschiedenen Filter, Übertragungsfunktionen präsentiert. Auch hier sind die Grundlagen aus IT sehr wichtig, da sie hier ihre Anwendung finden. Die Prüfung ist mit etwas Mitarbeit während dem Semester recht einfach zu bestehen.
  • Elektrische Maschinen und Stromrichter:
    Hier lernt man alles über Motoren und Generatoren, Trafos und Stromsteller etc. Setzt Kenntnisse von LEN voraus bzw von der komplexen Rechnung. Nicht immer so interessant, aber durchaus empfehlenswert für alle, die sich für Maschinen interessieren. EIniges hat man bereits im Grundlagenpraktikum gehört und betrachtet. Hier werden jedoch die exakten Beziehungen näher hinterfragt.
    Mit etwas Rechenübung und den alten Klausuren ist auch EMS zu bestehen.
  • Halbleiterbauelemente:
    Eine Art Fortsetzung von Festkörperelektronik. Hier werden die quantenmechanischen Beziehungen weiter vertieft und weitere ANwendungsbeispiele exakt betrachtet: Dioden, Transistoren etc. Sehr anspruchsvolle, da recht abstrakte Vorlesung. Da für viele die Quantenmechanik eine Hürde darstellt, nicht einfach zu bestehen. Ansonsten muss mit einiger Vorbereitung gerechnet werden, wenn man die Prüfung auf Anhieb bestehen will!
  • Systemdynamik und Regelungstechnik:
    Vorlesung ist sehr interessant aber aufgrund der ständig nötigen Integraltransformationskenntnisse für viele abschreckend. Es werden verschiedenste Analysemethoden vorgestellt und in der Übung dann angewendet. Das Tempo ist recht hoch, sodass es sinnvoll ist, nachzubereiten. Damit spart man auch einen Teil des recht hohen Aufwands vor der Prüfung.
  • Systems and Software Engineering:
    Vorlesung auf englisch, die man sich eigentlich sparen kann., Hat kaum etwas mit der Übung oder Prüfung zu tun. Trotzdem muss man damit rechnen, in der Prüfung Details aus einer der unzähligen Folien kennen zu müssen. Recht demotivierend, da auch die Übung nur zu einem gewissen Teil auf die Prüfung vorbereitet. Hier ist es am wichtigsten sich zu motivieren und den SToff so gut es geht, asuwendig zu können. Anwednungsaufgaben kann man oder kann man nicht, da hilft auch die Vorbereitungsphase nur wenig. Prüfung kann zur „Wundertüte“ werden – im negativen Sinn.

6. Sem.:

  • Nachrichtentechnik
  • Erzeugung, Übertragung und Verteilung el. Energie
  • Passive Bauelemente
  • Grundlagen der Hochfrequenztechnik

 

Für fast alle Prüfungen gilt, dass man so weniger Stress vor der Prüfung hat, je mehr man während dem Semester mitarbeitet. Hier reicht oft auch schon das Nachvollziehen der behandelten Themen, um die Grundlagen zu verinnerlichen. Ansonsten stellen die alten Klausuren einen unverzichtbaren Bestandteil der Vorbereitung dar. Hier ist es jedem selber überlassen, wieviel er Rechenübung benötigt.

eine Übersicht über den Studiengang und weitere Links zu den einzelnen Vorlesungen findet sich auf http://www.etit.uni-karlsruhe.de/509.php

Lernst du eine Fremdsprache?

In meinem Studiengang ist eine Fremdsprache nicht verpflichtend.

Wie hoch ist der Praxisbezug?

Im bisherigen Diplomstudiengang war es erforderlich bis zum Vordiplom min. 8, max. 13 Wochen Grundpraktikum zu machen, dessen Inhalt recht genau vorgegeben war. Dazu musste eine schriftliche Dokumentation angefertigt und vorgelegt werden. Es war sehr empfehlenswert, dieses bereits VOR Studienbeginn absolviert zu haben. Ausserdem musste noch ein Fachpraktikum bis zum Ende des Studiums absolviert werden. Insgesamt min. 26 Wochen.

Bei meiner Suche nach einem Praktikumsplatz hatte ich recht viel Glück und erhielt die Zusage bereits nach einem kurzen Gespräch. Aber auch andere Studenten haben ähnliches berichtet, sodass die Suche in der Regel keine allzu großes Hindernis darstellen sollte. Man sollte sich jedoch rechtzeitig darum kümmern.

Wie finanziere ich mich?

Außer der finanziellen Unterstützung der Eltern keine weiteren Geldquellen. Angeblich werden Teile der Studiengebühren für zusätzliche Tutorien aufgewendet und für kostengünstigere Skripten.

Außerhochschulisches:

Wie sieht deine Freizeit aus?

Es gibt nahezu unüberschaubar viele Hochschulgruppen. Sowohl politische als auch nicht-politische. Das Sprachenangebot des Fachsprachenzentrums ist sehr groß, jedoch ist die Anmeldung aufgrund des großen Andrangs oft auch Glückssache. Ebenso ist das Sportangebot sehr vielseitig. Insbesondere für Studenten die in Karlsruhe wohnen ist dies oft als kostengünstigere Alternative zu einem Sportverein empfehlenswert.

Karlsruhe- eine Wahnsinnsstadt?

Da ich zuhause und nicht in Karlsruhe wohne, kann ich dazu nur wenig sagen. Wie jede Stadt hat auch Karlsruhe seine Vor- und Nachteile. Es ist sicher nicht die schönste Stadt aber trotzdem recht angenehm (Schloss etc)

Persönliches Statement:

Im Diplomstudiengang ist die Vordiplomsnote nur sehr sekundär, sodass es durchaus angebracht wäre, die ein oder andere Vorlesung vorzuziehen, um im Hauprstudium mehr Platz und Zeit zu haben.

Ansonsten denke ich, dass es immer jedem selber überlassen bleibt, wieviel man arbeiten und an Zeit investieren will. Somit ist auch der Umfang an Vorbereitung für jeden sehr individuell. Mit einer Woche sollte man aber in aller Regel für jede Prüfung auskommen können.

Patrick: Elektrotechnik und Informationstechnik KIT